Immenstadt – 21-Jähriger täuscht Raubüberfall vor – Schnittverletzungen selbst zugefügt

Symbolbild

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Am Sonntag, 31.12.2017, um 07:32 Uhr, hatte ein 21-Jähriger über Notruf 110 die Polizei gerufen und angeben im Bereich der Hofgartenstraße in Immenstadt, Lkrs. Oberallgäu, beim Zigarettenholen von zwei unbekannten Tätern überfallen und ausgeraubt worden zu sein. Den eintreffenden Polizeibeamten präsentierte er schließlich mehrere Schnittverletzungen an Bauch und Oberarm die im Krankenhaus versorgt werden mussten und erklärte mit einem Messer angegriffen worden zu sein.

Bei ersten Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizei Memmingen (KDD) hatten sich jedoch schnell eindeutige Zweifel am Wahrheitsgehalt der Tat ergaben, woraufhin der 21-Jährige schließlich gestand den Überfall aufgrund eines Streits, und weil er seinen Geldbeutel verloren hatte, vorgetäuscht zu haben. Die Verletzungen hatte er sich mit einem Cutter-Messer selbst beigebracht.