Hugo Egon Balder kritisiert deutsches Unterhaltungsfernsehen

Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Der Schauspieler und Moderator Hugo Egon Balder hat das deutsche Unterhaltungsfernsehen scharf kritisiert. „Es ist nicht in der Krise – es ist eine Katastrophe“, sagte er dem „Stern“. Das liege an der Bürokratie und an der gesellschaftlichen Entwicklung.

„Mein Gott, heute wird alles verboten!“, so Balder. „Früher hatten wir Sex, Drugs and Rock`n Roll. Heute haben wir Rauchverbot, Frauenquote, Laktoseintoleranz!“ In Balders neuer Sendung mit Hella von Sinnen und Wigald Boning, „Der Klügere kippt nach“, die ab dem 6. April auf „Tele 5“ zu sehen ist, wird reichlich Alkohol getrunken. Die Kritik daran kann er nicht nachvollziehen. „Herrje! Ein neuer Puritanismus greift um sich“, sagte er. Er werde mit seiner Sendung das TV-Niveau nicht weiter senken. „Das ist absolut unmöglich, nachdem sie schon Kakerlaken im Fernsehen gegessen haben.“

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