Holzgünz / A96 | Kontrollstelle auf der A 96

BY B 28 Grosskontrolle

Symbolbild

HOLZGÜNZ/A96. Mit Unterstützung des THW Memmingen führte die Autobahnpolizei Memmingen am Freitagabend auf der A 96 in Fahrtrichtung München zusammen mit der Verkehrspolizeiinspektion Kempten und dem Operativen Ergänzungsdienst des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West eine Schwerpunktkontrolle durch. Zur Bekämpfung des Deliktsfeldes Wohnungseinbruchdiebstahl wurden gezielt Fahrzeuge auf den Parkplatz Burgacker-Süd geleitet und dort einer Kontrolle unterzogen. Bei der vierstündigen Schwerpunktaktion konnten zahlreiche Straftaten, ausgeschriebene Personen wie Fahrzeuge sowie Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht festgestellt werden. U. a. wurde ein 45-jähriger Fahrer eines Kleintransporters mit deutlich über 1,1 Promille angehalten. Nach genauerer Überprüfung der Person stellte sich heraus, dass gegen diesen zwei Ausschreibungen, u. a. der Staatsanwaltschaft Augsburg wegen Feststellung seines Aufenthaltsortes, bestanden. Nach Durchführung der Blutentnahme auf der Dienststelle, Sicherstellung des Führerscheins und Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wurde der Fahrzeugschlüssel für den Kleintransporter dem nüchternen Beifahrer übergeben. Gegen einen 29-jährigen Lkw-Fahrer aus Ungarn bestand eine weitere Ausschreibung aufgrund eines bestehenden Fahrverbotes. Da dieser über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 800 Euro erhoben. Bei einem 26-jährigen Tschechen verlief ein Drogentest positiv auf Betäubungsmittel. Zudem wurde im Pkw Marihuana gefunden. Nach Durchführung einer Blutentnahme und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Memmingen wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro erhoben. Als der Tscheche am nächsten Tag seinen Fahrzeugschlüssel auf der Dienststelle abholen wollte, schlug der Drogentest erneut auf unerlaubte Substanzen an. Da der Test auch beim Beifahrer das gleiche Ergebnis anzeigte, verlängert sich ihr Aufenthalt in Memmingen unweigerlich. An drei weiteren Fahrzeugen wurden technische Mängel am Sattelzug, Verstöße gegen das Fahrpersonal- und Gefahrgutrecht festgestellt.