Hilfe für den Balkan: THW-Pumpen in Bosnien und Serbien im Dauerbetrieb

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Foto: THW

Mittlerweile haben alle vier High Capacity Pumping (HCP)-Module ihre vorläufigen Einsatzstellen erreicht und die Arbeit aufgenommen. Die Teams in Bosnien und Serbien pumpen rund um die Uhr das Wasser aus den überschwemmten Gebieten.

In Serbien haben die rund 40 Helferinnen und Helfer des bayerischen und nordrhein-westfälischen Teams ihre insgesamt sechs Pumpen zusammengezogen und erhöhen damit ihre Leistungsfähigkeit. Die Pumpmodule können nun 50.000 Liter pro Minute fördern. Die Geräte sind derzeit in Kostolac, rund 80 Kilometer östlich von Belgrad an einem Kraftwerk in Betrieb. Dort versuchen sie gemeinsam mit internationalen und lokalen Einheiten das Kraftwerk vor den Fluten der Mlava zu retten und somit die technische Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Zuvor unterstützten die Einsatzkräfte bereits in Kolubara beim Abpumpen eines Kohletagebaus.

Die Einheiten des Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland haben in der bosnischen Stadt Orasje im Schichtbetrieb die Großpumpen in Gang gesetzt. Auch die THW-Kräfte aus Baden-Württemberg sind in der bosnischen Stadt Brčko aktiv. Insgesamt befinden sich etwa 40 Helferinnen und Helfer in Bosnien.

Heute wird ein Team aus Trinkwasserexperten in die Katastrophenregion fahren, um weitere Unterstützungsmöglichkeiten des THW zu ermitteln.

 

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