Hasberg – Starke Rauchentwicklung in Strohballenlager

Lkrs. Unterallgäu/Hasberg + 06.08.2013 + 13-1401

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Am Dienstag Abend, 06.08.2013, gegen 22.20 Uhr, ging bei der Integrierten Leitstelle Donau-Iller über Notruf 112 die Meldung ein, dass in der Gemeinde Hasberg, Lkrs. Unterallgäu, eine Stallung brennt.

Umgehend wurde von der ILS ein Großaufgebot an Feuerwehren alarmiert – Feuerwehr Hasberg, Krumbach, Aletshausen, Loppenhausen, Kirchheim, Mindelzell, Niederraunau, Pfaffenhausen, die UG-ÖEL Klosterbeuren, der Fachberater THW aus Krumbach, der Einsatzleiter Rettungsdienst und zwei Rettungswagen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Strohballenlager stark verraucht. Unter schwerem Atemschutz erkundeten die Wehrmänner die Lage. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung über 500 m aus einem Oberflächengewässer aufgebaut.

In der Stallung waren großformatige Strohballen übereinandergeschichtet gelagert. Mit der Wärmebildkamera konnte ein Herd unterhalb der ersten Lagen ausgemacht werden. Die Strohballen wurden abgetragen und abgelöscht. Das gesamte Lager musste abgetragen werden.

Die Führungsunterstützung wurde durch die UG-ÖEL der Feuerwehr Klosterbeuren bereitgestellt. Bei diesem Einsatz hat sich wieder gezeigt wie wichtig eine solche Einheit bei Einsätzen mit mehreren Wehren ist. Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren aus dem Landkreis Günzburg und Unterallgäu hat hervorragend geklappt.

Vorsorglich wurden der Landwirt und die Ehefrau mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Der Sachschaden hält sich für den Landwirt in Grenzen. Rund 40 Strohballen mit einem Wert von 2.000 Euro müssen nach dem Brand entsorgt werden. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Großbrand verhindert werden.

Beamte der Polizeiinspektion Mindelheim waren vor Ort und haben die ersten Ermittlungen übernommen. Sie wurden dann vom Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Memmingen herausgelöst, die die Schadenshöhe und Brandursache ermitteln.



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