Handwerk will Umsetzung der Beschlüsse gegen Jugendarbeitslosigkeit

Berlin – Unmittelbar vor dem EU-Beschäftigungsgipfel am Mittwoch in Mailand hat das deutsche Handwerk gefordert, die Beschlüsse zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zügig umzusetzen. „Ich appelliere an die Staats- und Regierungschefs, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. Jetzt müssen Strukturen geschaffen werden, die die Entstehung von Arbeitsplätzen begünstigen“, sagte der Generalsekretär des „Zentralverbands des Deutschen Handwerks“ (ZDH), Holger Schwannecke, der „Welt“.

Europa kann laut Schwannecke mit Veranstaltungen wie dem Beschäftigungsgipfel in Mailand wichtige Impulse setzen. Mailand sei nun der dritte Gipfel dieser Art innerhalb kurzer Zeit. „Die Mitgliedstaaten müssen aber ihre Hausaufgaben machen. Dann muss auch geliefert werden“, forderte der ZDH-Chef. Im Mittelpunkt stehe dabei vor allem die Beschäftigungs- und Sozialpolitik in den einzelnen Mitgliedstaaten. Schwannecke sagte: „Beispielsweise müssen die nationalen Arbeitsmärkte durchlässiger werden für Berufseinsteiger, Langzeitarbeitslose und Ältere und junge Menschen müssen besser auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes hin qualifiziert und ihr Übergang von der Schule in den Beruf besser miteinander verzahnt werden“. Dabei sei das deutsche Handwerk „gerne mit Sachkenntnis, Erfahrung und Engagement behilflich“.

Über dts Nachrichtenagentur

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