Neu-Ulm – „Unverzichtbare Säulen der Sicherheit“ – Ehrung durch den Landrat

Landrat Freudenberger setzt Tradition der Ehrungsfeiern im Landratsamt für verdiente Feuerwehrleute und Rotkreuzler fort

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Landrat Thorsten Freudenberger und Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt ehrten 46 Aktive der Freiwilligen Feuerwehren und des Bayerischen Roten Kreuzes bei einer Feierstunde im Landratsamt Neu-Ulm für deren langjährigen, ehrenamtlichen Dienst. Foto: Jürgen Bigelmayr

Normalerweise überreicht er Urkunden, Ehrennadeln und Feuerwehrkrüge, diesmal war er selbst einer der Geehrten: Kreisbrandinspektor Wilhelm Schneider aus Weißenhorn erhielt aus den Händen von Landrat Thorsten Freudenberger und Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt das Feuerwehrehrenzeichen erster Klasse am Bande für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst. Neben Schneider wurden 45 weitere Aktive von Feuerwehren und Bayerischem Rotem Kreuz für ihr 25- beziehungsweise 40-jähriges ehrenamtliches Dienstjubiläum ausgezeichnet.

Für Thorsten Freudenberger war es die erste Ehrung, die er im neuen Amt des Landrats vornehmen durfte. Auch unter seiner Führung bleibe es eine „Selbstverständlichkeit, die Anliegen von Feuerwehr und Rotem Kreuz hochzuhalten“, versprach er. Dazu gehöre, die traditionellen Ehrungsfeiern im Landratsamt beizubehalten.

In seiner Laudatio richtete der Landrat das Augenmerk auf den Stress und andere Belastungen, die die Feuerwehrleute und Rotkreuzler auf sich nehmen, um Mitmenschen in Not zu helfen. „Ihre Bereitschaft, sich für die Allgemeinheit einzusetzen und dabei auch die eigene Gesundheit und das eigene Leben zu riskieren, ist großartig und vorbildhaft, noch dazu, weil Sie es ehrenamtlich tun“, lobte Freudenberger seine Gäste im Sitzungssaal des Landratsamtes.

Als Vertreter der anwesenden Bürgermeister dankte das neue Gemeindeoberhaupt von Roggenburg, Mathias Stölzle, den zu Ehrenden, dass sie „365 Tage im Jahr, 24 Stunden rund um die Uhr, bei Wind und Wetter einsatzbereit sind“.

Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt wies auf die „Zunahme der Einsatzzahlen“ hin, mit der „auch die Komplexität unserer Aufgaben“ gestiegen sei. Ungezählt seien nicht nur die direkten, sondern auch die indirekten Nutznießer des Wirkens der Floriansjünger: etwa diejenigen, „die nach einem Verkehrsunfall die Unfallstelle rasch wieder passieren konnten, deren Haus verschont blieb, als die Bleibe des Nachbarn loderte, oder deren Füße in zweiter Reihe hinter einer Wand aus Sandsäcken trocken blieben“.

 

Dieter Wegerer, der stellvertretende Kreisvorsitzende des BRK, würdigte die Aktiven von Feuerwehr und Rotem Kreuz als „unverzichtbare Säulen der Sicherheit in Bayern“.

 


Die Geehrten in der Übersicht:

 

Feuerwehr:

40 Jahre aktiver Dienst: Johann Jäckle (FF Pfaffenhofen), Franz Zwiebel (Berg), Bernhard Puscher, Karl Schweiggert (beide Roth), Johann Baier, Norbert Mayer, Wilhelm Schneider, Siegfried Schuster (alle Weißenhorn), Johann Bolkart (Bubenhausen), Franz Ritter (Emershofen), Josef Schlosser (Oberreichenbach), Leonhard Ruf (Wallenhausen).

25 Jahre aktiver Dienst: Stefan Adä (Balmertshofen), Gerhard Huber (Berg), Michael Metz (Beuren), Karl Dirr, Hermann Harder, Christian Schmid (alle Kadeltshofen), Hans-Jürgen Merkle, Thomas Müller (beide Niederhausen), Simon Rüggenmann, Thomas Schmid, Andreas Wolf (alle Raunertshofen), Rainer Glogger, Stefan Schweiggart, Bernhard Sonntag (alle Roth), Andreas Sauter, Martin Sauter (beide Ingstetten), Andreas Bezet, Martin Reindle (beide Meßhofen), Wolfgang Heichlinger (Weißenhorn), Alexander Engelhard, Karl Neumaier, Martin Säckler (alle Attenhofen), Joachim Merkle (Biberachzell), Markus Markthaler (Bubenhausen), Peter Drastik (Hegel-hofen), Erwin Merk (Oberreichenbach), Frank Krug (Neu-Ulm, LZ Hausen).

 

Bayerisches Rotes Kreuz:

40 Jahre aktiver Dienst: Jürgen Machleb (Neu-Ulm), Helmut Graf (Senden).

25 Jahre aktiver Dienst: Daniela Butterhof, Klaus Butterhof (beide Illertissen), Hedwig Bitterolf (Neu-Ulm), Roland Berner, Birgit Hagstotz (beide Senden).


 

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