Günzburg – Pakistanischer Asylbewerber betrügt rund 7.000 Euro Sozialleistungen

Lkrs. Günzburg/Ostallgäu + 06.03.2014 + 14-0336

Schleierfahnder aus Pfronten überführten zwischenzeitlich einen pakistanischen Staatsbürger des Betruges. Ausgangspunkt war eine Kontrolle im Zug von Günzburg nach Ulm im Dezember 2013.

schleierfahndungBei dieser Kontrolle wies sich der 32-Jährige mit einem pakistanischen Ausweispapier aus. Das damalige Bauchgefühl der Fahnder bestätigte die weiterführenden Ermittlungen hinsichtlich der Identität des Mannes. Er hatte nämlich seinen Asylantrag im Frühjahr 2011 unter Angabe falscher Personalien gestellt und gab damals an, keinen Ausweis zu besitzen. Neun Monate später beantragte der pakistanische Asylbewerber in Italien einen Aufenthaltstitel. Hierbei konnte er den dortigen Behörden einen Reisepass vorlegen, der seine echten Personalien beinhaltete. Da er von den italienischen Behörden den Aufenthaltstitel erteilt bekam, konnte er dann in Italien seinen Wohnsitz nehmen und sich dort niederlassen.


Dabei beließ er es aber nicht, denn trotz alledem kehrte er regelmäßig in das Bundesgebiet zurück und kassierte seine Sozialleistungen in der Gesamthöhe von über 7.000 Euro ein.
Der in Italien wohnenden Pakistani wird nun wegen Betrug und falscher Personalienangabe zur Anzeige gebracht.

 

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