Günzburg – Gäste mit vier Pfoten und dem richtigen Riecher – BRK Rettungshunde trainierten im LEGOLAND Deutschland

Rettungshunde Legoland Guenzburg

Zwei Wochen ist es her, seitdem LEGOLAND Deutschland sich in die Winterpause verabschiedet hat. Im Feriendorf des Resorts geht der Gastronomiebetrieb zwar weiter, aber im Park sind seitdem keine Gäste mehr unterwegs. Doch die vielen Besucher haben ihre Duftspuren in den acht Themenbereichen des Freizeitparks hinterlassen. Dieses Duftgewirr nutzten Rettungshundestaffeln des Bayerischen Roten Kreuzes am 16. November für einen Trainingstermin an einem ungewöhnlichen Ort, zu dem Vierbeiner normalerweise keinen Zutritt haben – dem LEGOLAND Freizeitpark im bayerischen Günzburg.

Sonst trainieren die Hundeführer mit ihren Schützlingen in Waldgebieten, doch bei ihrer Teilnahme an der Veranstaltung Tag der Helden im LEGOLAND Park im September kam Kai Fuhrmann, dem stellvertretenden Leiter der BRK Rettungshundestaffeln in Schwaben, die Idee, einen Übungstag im Freizeitpark durchzuführen, der mit seinen unterschiedlichen Ecken und Verstecken aber vor allem mit seinen verschiedenen Düften eine besondere Herausforderung für Vierbeiner und ihre Herrchen darstellt. Insgesamt nahmen 20 Hundeführer mit 21 Hunden in unterschiedlichen Ausbildungsstadien aus Augsburg, Günzburg und Memmingen an der Trainingseinheit teil.
„Der Tag heute war für Hund und Mensch ein besonderes Erlebnis. Die Hunde haben das bisher Gelernte auch in der ungewöhnlichen Umgebung des Freizeitparks sehr gut umgesetzt. Trotz Duftgewirr, zahlreichen Versteckmöglichkeiten sowie den für die Hunde zunächst doch recht verwirrenden LEGO Bewohnern haben die Spürnasen ihre Aufgabe, versteckte Menschen zu finden, sehr schnell gemeistert“, kommentierte Kai Fuhrmann.
„Wir freuen uns sehr, dass wir den Rettungshundestaffeln unseren Park als Trainingsgelände zur Verfügung stellen konnten und so ihre oftmals lebensrettende Arbeit unterstützen. Das große Engagement von Mensch und Tier ist bewundernswert“, so LEGOLAND Geschäftsführer Martin Kring.

Die Rettungshundestaffeln arbeiten zu hundert Prozent ehrenamtlich und sind an 365 Tagen im Jahr in Einsatzbereitschaft um vermisste Personen zu finden. Die Ausbildung der Hunde dauert etwa 2,5 Jahre. Zwei Mal pro Woche treffen sie sich zum Training oder zu Ausbildungsveranstaltungen. Über eine erneute Umsetzung im nächsten Jahr sind Park- und Rettungshundestaffel-Leitung bereits im Gespräch.

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