Güllner: Merkels Reise zum Germanwings-Absturzort festigt Bild als "Kümmer-Kanzlerin"

Angela Merkel mit Raute, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel mit Raute, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Ort des Absturzes der Germanwings-Maschine im Süden Frankreichs festigt nach Ansicht von Forsa-Chef Manfred Güllner das Bild Merkels als „Kümmer-Kanzlerin“. „Dass Angela Merkel nach dem Absturz der Germanwings-Maschine gleich alle Termine abgesagt hatte und an den südfranzösischen Unglücksort geeilt war, festigt ihr Bild als Kanzlerin, die sich kümmert.“ Dies schlug sich auch im „Stern“-RTL-Wahltrend nieder: Bei der Kanzlerpräferenz – wenn also die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte – gewann Merkel zwei Punkte hinzu und kommt jetzt auf 61 Prozent, während SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel unverändert auf 13 Prozent kommt.

„Die Kanzlerin leistet sichtbar Beistand und trauert vor Ort stellvertretend für ihr Volk, während Vizekanzler Sigmar Gabriel Kohlekraftwerke abschalten lassen will, was die Menschen eher verunsichert“, so Forsa-Chef Güllner gegenüber dem „Stern“ weiter.

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