Großer Andrang beim Kinderparlament im Memminger Rathaus

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Foto: Pressestelle Stadt Memmingen

Buben und Mädchen der Memminger Schulen vertreten ihre Wünsche und Anregungen gegenüber der Stadtverwaltung

Wie jedes Jahr kamen Memminger Schülerinnen und Schüler in den großen Sitzungssaal, um mit Vertretern der Stadt im Kinderparlament zu diskutieren. Sie brachten eine Menge Fragen und Wünsche mit, die vom Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und seinen Mitarbeitern gewissenhaft beantwortet wurden.

Großer Andrang herrschte bei der Tagung des Kinderparlaments im Sitzungssaal des Rathauses. Zahlreiche Schüler der Jahrgangsstufen drei bis sechs waren erschienen, um ihre Anliegen und Wünsche dem Oberbürgermeister und der Stadtverwaltung vorzutragen. Die zweite Bürgermeisterin, Margareta Böckh, Vorsitzende des Kinderschutzbundes und Organisatorin der Sitzung, begrüßte die Schüler und stellte die Damen und Herren der Stadtverwaltung vor.

Sie moderierte die Sitzung und stellte gleich am Anfang klar „keine Frage bleibt unbeantwortet“. Wer nicht an die Reihe käme, könne seine Frage oder seinen Wunsch am Ende der Sitzung abgeben. Um die Arbeit zu erleichtern, waren die Themen in vier große Blöcke eingeteilt: Wohnen, Verkehr, Sport/Freizeit und Schulen.

Die Schülerinnen und Schüler waren gut vorbereitet und stellten bei jedem Thema viele Fragen. Diese wurden vom Oberbürgermeister und der Stadtverwaltung ausführlich beantwortet. Zu ihren jeweiligen Sachgebieten nahmen dabei Walter Plail vom Verkehrsamt, Manfred Mäuerle vom Sozialamt, Fabian Damm vom Hochbauamt, Rainer Wölfle vom Sportamt, Alexandra Störl von der Perspektive Memmingen/Europabüro und Rudolf Schnug vom Gartenbauamt Stellung.

Dabei wurde klar, dass die Stadt Memmingen nicht einfach immer selbst entscheiden kann. In vielen Bereichen müssen Absprachen mit anderen Beteiligten getroffen werden, wie zum Beispiel bei Busfahrplänen oder im Straßenbau. Ein wichtiger Punkt wurde auch von Dr. Holzinger angesprochen: „Wünsche sind gut, kosten aber auch Geld“, sagte der Oberbürgermeister. An Ideen mangelte es freilich nicht: Ein Freibad, eine Therme und jede Menge Spielplätze in den verschieden Ortsteilen standen auf der Wunschliste. Eine Klasse hatte sich bereits konkrete Gedanken gemacht und einen tollen Abenteuerspielplatz entworfen, den sie auf einem bemalten Plakat präsentierten. Auch im Hinblick auf den häufig vorgetragenen Wunsch nach einer Renovierung von Klassenzimmern konnten die Kinder einen Tipp mitnehmen. „Fragt doch mal eure Eltern, ob die bereit wären, zu streichen“, so Böckh. Die Farbe könnte dann von der Stadt bereitgestellt werden.

Nach knapp zwei Stunden wurde die Sitzung beendet und alle unbeantworteten Fragen eingesammelt. Bürgermeisterin Böckh dankte den Kindern für ihre Geduld und ihren Einsatz und versprach, dass alle Anfragen und Wünsche geprüft würden.

 

Foto: Stadt Memmingen
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