Gröhe: Keine EU-weiten Ebola-Kontrollen an Flughäfen

Hermann Gröhe, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Hermann Gröhe, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel – Im Kampf gegen die Ebola-Epidemie soll es vorerst keine EU-weiten Kontrollen an Flughäfen geben. Stattdessen werde eine Überprüfung der Ausreiseuntersuchungen in den drei am stärksten betroffenen Staaten in Westafrika – Guinea, Sierra Leone und Liberia – erfolgen, erklärte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe nach einem Treffen der EU-Gesundheitsminister am Donnerstag in Brüssel. „Entscheidend ist dort eine frühe Erkennung einer potenziellen Infektion“, so Gröhe weiter.

Zudem werde man sich innerhalb der Europäischen Union eng über Maßnahmen an Flughäfen, an denen Direktflüge aus den betroffenen Staaten ankämen, abstimmen. An deutschen Airports landen laut Gröhe keine Direktflüge aus Guinea, Sierra Leone und Liberia. Das Wichtigste blieben Maßnahmen zur Eindämmung in Westafrika, so der Minister. Zuvor hatten bereits Großbritannien, Frankreich und Tschechien Ebola-Kontrollen an Flughäfen angekündigt.

Über dts Nachrichtenagentur

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