Gauck würdigt verstorbenen Christian Führer

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Berlin – Bundespräsident Joachim Gauck hat den am Montag verstorbenen Leipziger Nikolaikirchen-Pfarrer Christian Führer gewürdigt. „Christian Führer war vielen Menschen ein Hoffnungsträger – in seinem Beruf als Seelsorger und auch als eine der prägenden Gestalten der Friedensgebete in der Nikolaikirche und der daraus hervorgegangenen Leipziger Montags­demonstrationen, die die friedliche Revolution in der DDR einleiteten“, so Gauck. Im Aufstehen gegen das Unrecht habe Führer einen wesentlichen Auftrag des Evangeliums gesehen.

Diese Haltung habe seinen Widerstand gegen das DDR-Regime und auch seinen kritischen Blick auf Entwicklungen im wiedervereinigten Deutschland geprägt. „Mit Christian Führer verliert unser Land eine der wichtigen Persönlichkeiten der friedlichen Revolution, einen aufrechten Christen und einen engagierten Fürsprecher für die Menschen am Rand der Gesellschaft“, so der Bundespräsident.

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