G36: SPD-Verteidigungsexperte sieht "Hinweise auf Korruption"

Berlin – Von der Einsetzung einer Kommission zur Aufklärung der Affäre um das Sturmgewehr G36 gehen nach den Worten des neuen Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), „zwei Botschaften“ aus: „Das bedeutet, dass es Hinweise auf Korruption gibt, in welcher Form auch immer“, sagte Hellmich der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Es bedeute aber auch, dass man sie konsequent aufklären wolle. Er erwarte erste Berichte nach der parlamentarischen Sommerpause, so der SPD-Politiker.

„Man muss schlichtweg der Frage nachgehen, ob es über die formalen vertraglichen Beziehungen hinaus noch andere Zusammenhänge gibt.“

Über dts Nachrichtenagentur