Füssen – Tödlicher Bergunfall – 71-Jähriger stürzt 100 m in die Tiefe

Lkrs. Ostallgäu/Füssen + 08.08.2012 + 12-1920

polizei-hubschrauber-edelweiß new-facts-euNur noch tot konnte am Donnerstag, 09.08.2012, ein 71-jähriger Mann aufgefunden werden, der am Mittwoch, 08.08.2012, zu einer Bergwanderung aufgebrochen war.

Der Mann, der bei der Polizei gegen 19 Uhr als vermisst gemeldet worden war, war am Morgen von Pflach aus zu der Tour über den Pilgerschrofen und die 12 Apostel in Richtung Säulinghaus aufgebrochen. Da die geplante Wanderstrecke teils auf Österreichischem Hoheitsgebiet liegt, wurde die Polizei Tirol ebenfalls in den Vermisstenfall eingebunden. Neben der Absuche des Bereichs von der Luft aus durch den deutschen Polizeihubschrauber „Edelweiß“ und einen österreichischen Rettungshubschrauber wurde eine Suche durch österreichische und deutsche Alpinbeamte sowie Einsatzkräfte der Bergwacht am Boden durchgeführt.


Nachdem nur im Gipfelbuch des Pilgerschrofens ein Eintrag des Vermissten zu finden war, konnte der Suchbereich etwas eingegrenzt werden. Dennoch mussten die Suchmaßnahmen nach 23 Uhr erfolglos abgebrochen werden. Bei einer erneuten Suche am Donnerstag Vormittag konnte der 71-jährige Ostallgäuer durch die Besatzung des österreichischen Polizeihubschraubers „Libelle“ in einer Rinne in einer Höhe von 1.700 m auf der Nordseite des Pilgerschrofens aufgefunden werden. Der Mann, der aus bisher unbekannter Ursache rund 100 m abgestürzt ist, hatte bei dem Unfall absolut tödliche Schädelverletzungen erlitten. Der Verstorbene wurde mit Hilfe des Polizeihubschraubers „Edelweiß“ geborgen. Die Sachbearbeitung des tödlichen Bergunfalls wurde von der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West übernommen.

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