Füssen – Segelflieger stürzt im Gebiet „Alatsee“ in Bergwald – Pilot kommt ums Leben

23-07-2012 flugzeugabsturz kienberg polizei new-facts-eu

Symbolbild

Am Donnerstag Nachmittag, 06.08.2015, gingen bei der Polizeieinsatzzentrale in Kempten/Allgäu mehrere Notrufe ein, mit der Mitteilung, dass im Bereich Füssen Atatsee ein Segelflieger unkontrolliert abgestürzt sei. Durch die Integrierte Leitstelle Allgäu wurde das Alarmstichwort „Flugunfall klein“ ausgelöst. Umgehend wurden Suchmannschaften in Bewegung gesetzt, unterstützt von einem SAR-Rettungshubschrauber aus Landsberg am Lech, der Grundsätzlich bei Flugunfällen anfliegt und dem Rettungshubschrauber „RK 2“ aus Tirol.

Gegen 19:45 Uhr wurde das Wrack des Segelfliegers aus der Luft entdeckt. Es liegt in einem Bergwald südlich von Füssen und östlich der BAB A7. Durch den SAR-Hubschrauber wurde der Rettungsdienst in der Nähe der Absturzstelle abgesetzt, von wo aus sie sich zu dem Segelflieger zu Fuß vorarbeiten mussten. Allerdings kam jede Hilfe zu spät. Der 45-jährige Pilot aus Coburg wurde tot in dem einsitzigen Fluggerät aufgefunden. Er war mit einer Gruppe zum Segelfliegen im Allgäu und ist vom Segelflugplatz bei Füssen aus gestartet. Die Gruppe hatte ihn, als die Suche bereits angelaufen war, als vermisst gemeldet. Die Unfallursache ist absolut unklar. Die Ermittlungen hierzu werden durch einen Sachverständigen des Luftfahrtbundesamts am Freitagvormittag aufgenommen. Der Kriminaldauerdienst hat die ersten Maßnahmen zur Aufklärung des Unfalls eingeleitet.

Der Zugang zur Absturzstelle gestaltet sich für die Einsatzkräfte als schwierig.