Füssen | Erneutes Auftreten von falschen Polizeibeamten

Die Polizeiinspektion Füssen warnt vor falschen Polizeibeamten, die derzeit wieder in der Region aktiv sind. Die skrupellosen Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus und versuchen, ihre gutgläubigen Opfer um einen erheblichen Bargeldbetrag zu erleichtern. Insbesondere in der letzten Woche erhielten Senioren aus Füssen und Schwangau Anrufe von einer angeblichen Kriminalbeamtin, die mit der angezeigten Rufnummer 08362/110 anrief und nach Wertgegenständen fragte. Allein am 12.09.2018 wurden fünf derartige Fälle bei der Polizei in Füssen bekannt.
Die Serie von Anrufen durch falsche Polizeibeamte hält nach wie vor an. So wurden im August Senioren aus Halblech und Rieden durch die Täter kontaktiert. Derzeit sind vermehrt Anrufe in Füssen und Schwangau registriert worden. Die Polizei warnt regelmäßig vor den skrupellosen Anrufern und appelliert in diesem Zusammenhang, auch Angehörige und Nachbarn von älteren Mitbürgern, für diese Betrugsmasche zu sensibilisieren.

Die Polizei bittet im Folgenden erneut um Ihre Vorsicht:
• Seien Sie äußerst vorsichtig und misstrauisch, wenn es telefonisch um Geld geht, welches sie bezahlen sollen oder gewonnen haben.
• Teilen Sie keine persönlichen Daten wie Kontonummer und Bankverbindung mit. Zudem würde die „echte“ Polizei niemals Bargeld bei Ihnen zuhause abholen.
• Unterbrechen Sie bei einem Verdacht die Verbindung durch Auflegen und wenden Sie sich unverzüglich an die „richtige“ Polizei unter der Notrufnummer 110.

Bei der geschilderten Betrugsmasche handelt es sich um ein Kriminalitätsphänomen, das der Polizei bestens bekannt ist. Die Vorgehensweise der Täter variiert immer wieder. Die erste Kontaktaufnahme erfolgt aber in der Regel durch einen Telefonanruf von einer angeblichen Polizeidienststelle. Besonders gefährdet für diese dreiste Art des Betruges sind leider die älteren Mitbürger, die nicht selten auf diese Art und Weise um ihre gesamten Ersparnisse gebracht werden. Kinder sollten daher ihre Eltern und Großeltern hinsichtlich dieser Betrugsmasche sensibilisieren.
Weitere Informationen zur Betrugsmasche erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de oder bei jeder Polizeidienststelle.