Friesenried-Salenwang – Zwei Schwerstverletzte und drei Leichtverletzte – Frontalzusammenstoss nach Fahrfehler

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Auf der Kreisstraße OAL3 nahe Salenwang kam es am Mittwochnachmittag, 30.12.2015, zu einem folgenscheren Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden schwer verletzt. Die Kreisstraße war mehrere Stunden gesperrt.

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Symbolbild

Ein 59-jähriger Unterallgäuer war gegen 14 Uhr von Friesenried kommend in Richtung Ortsteil Salenwang, Lkrs. Ostallgäu, unterwegs. Kurz vor dem Ortsteil geriet er mit seinem Wagen aus noch unklarer Ursache auf das rechte Bankett neben der Fahrbahn und lenkte gegen. Dadurch geriet er auf die Gegenfahrbahn, und stieß dort mit einem entgegenkommenden Pkw, der von einer 23-Ostallgäuerin gesteuert wurde, frontal zusammen; auf dem Beifahrersitz saß eine 68-jährige Ostallgäuerin. Nach momentanem Kenntnisstand verkeilten sich die beiden Fahrzeuge und drehten sich. Der hinter der Unfallgegnerin befindliche Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und stieß in die Front des Fahrzeuges der beiden Frauen, deren Fahrzeug dadurch von der Straße geschleudert wurde. Sie mussten durch die alarmierte Feuerwehr Obergünzburg und Friesenried mit hydraulischen Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit werden.

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Symbolbild

Beide Frauen erlitten durch den Unfall lebensgefährliche Verletzungen und mussten durch zwei Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Ebenso zogen sich die beiden Insassen des dritten Pkw, ein 21 und 28 Jahre alter Mann, leichte Verletzungen zu. Alle drei wurden durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Die Pkw mussten abgeschleppt werden.

Durch die Staatsanwaltschaft Kempten wurde ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Unfallgutachtens beauftragt. Die Kemptener Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Neben dem Rettungsdienst waren die Feuerwehren aus Friesenried und Obergünzburg mit rund 40 Mann im Einsatz. Die Kreisstraße war für knapp sechs Stunden für die Unfallaufnahme, Fahrzeugbergung und Fahrbahnreinigung gesperrt.