Friederike Kempter: "Tatort" hat an Anziehungskraft verloren

Friederike Kempter, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Friederike Kempter, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Für die Schauspielerin Friederike Kempter hat der „Tatort“ „ein bisschen an Anziehungskraft verloren“. „Ich treffe mich nicht mehr so oft wie früher mit Freunden, um den sonntags zu gucken“, sagte die 35-Jährige, die an der Seite von Axel Prahl und Jan Josef Liefers im „Tatort“ aus Münster zu sehen ist, im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“. „Dann gehe ich lieber ins Kino oder mit Freunden essen.“

Kempter betonte zudem, dass es beim „Tatort“ leider so sei, „dass die jeweiligen Drehbücher für ein Team oft nicht aus einer Hand sind. Es fehlt die horizontale Figuren-Entwicklung, die viele amerikanische Serien auszeichnet.“ Das treffe auch auf den „Tatort“ aus Münster zu, so die Schauspielerin weiter. „In einer Folge gibt es eine Annäherungsgeschichte zwischen Thiel und Nadeshda, beim nächsten Fall ist davon keine Spur mehr. Das ist schade.“

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