Forsa: AfD fällt auf zehn Prozent

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD muss laut einer Forsa-Umfrage deutliche Verluste hinnehmen: Im aktuellen „Stern“-RTL-Wahltrend verliert die rechtskonservative Partei im Vergleich zur Vorwoche drei Punkte und steht nun bei zehn Prozent. CDU und CSU legen im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu und kommen nun auf 36 Prozent. Auch die FDP kann sich um einen Punkt verbessern auf sieben Prozent.

Die SPD stagniert bei 20 Prozent, die Grünen behaupten ihre 13 Prozent, die Linke verharrt weiterhin bei acht Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen sechs Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 29 Prozent, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. „Weil sich nach den Anschlägen in Brüssel die Terrorgefahr erhöht hat, wenden sich die Bürger – wie auch schon nach den Pariser Attentaten – wieder stärker den staatstragenden Parteien zu“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. Die SPD könne davon allerdings nicht profitieren: „Denn Sigmar Gabriel schafft es nicht, sich und seine Partei entsprechend zu profilieren.“ Dass die AfD dabei gleich um drei Prozentpunkte abrutscht, dürfte laut Güllner zum Teil auch der Einigung der Europäischen Union mit der Türkei in der Flüchtlingsfrage zuzuschreiben sein.

Journalisten bei der AfD, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Journalisten bei der AfD, über dts Nachrichtenagentur