Flüchtlinge: Bund und Länder wollen enger zusammenarbeiten

Kopftuchträgerinnen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kopftuchträgerinnen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Bund und Länder wollen in Zukunft in der Asyl- und Flüchtlingspolitik enger zusammenarbeiten. Neben den bereits zugesagten finanziellen Mitteln soll es einen regelmäßigen Austausch geben, kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag nach einem Treffen mit dem Ministerpräsidenten der Länder an. Unter anderem werde es drei Arbeitsgruppen geben, die sich mit der Gesundheitsversorgung der Betroffenen, Erstaufnahmelagern und mit der Verteilung von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen beschäftigen sollen.

Im kommenden Jahr sollen dann erste Ergebnisse vorgestellt werden. Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke betonte, dass Kommunen und Länder bei der Flüchtlingsfrage nicht allein gelassen werden dürften. Diese Aufgabe könne nur gemeinsam gelöst werden.

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