FDP: Renten-Debatte immer absurder

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Berlin – Die Renten-Debatte nimmt laut FDP-Generalsekretärin Nicola Beer „immer absurdere Züge an“. „Statt darüber zu reden, wie Fachkräfte im fortgeschrittenen Alter hinaus am Erwerbsleben teilhaben können, geht es ausschließlich um weitere Leistungen und damit zusätzliche Belastungen für alle“, sagte die Freidemokratin am Dienstag in Berlin. „Man muss daran erinnern: Das bereits beschlossene Rentenpaket der Großen Koalition wird spätestens ab 2018 zu höheren Steuern oder mehr Schulden führen. Schon heute wird das marode Rentensystem mit fast 90 Milliarden Euro Steuergeld pro Jahr bezuschusst. Das sind fast 30 Prozent aller Ausgaben des Bundes.“

Mit Generationen-Gerechtigkeit habe dies nichts zu tun, so Beer. Ihre Partei schlage ein Modell vor, „das neben der gesetzlichen Rente die private und betriebliche Altersvorsorge stärkt und einen flexiblen Renteneintritt in einem Alterskorridor möglich macht“. Wer früher in die Rente gehe, bekomme eine geringere Rente, wer länger arbeite hingegen eine höhere. „Zudem wollen wir Barrieren für Arbeit beseitigen, etwa Hinzuverdienstgrenzen neben dem Rentenbezug. So wird die Rente enkelfit und passgenau für jeden“, erklärte die FDP-Generalsekretärin.

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