FDP-Präsidiumsmitglieder gegen Umbenennung der Partei

FDP-Parteitag, über dts Nachrichtenagentur
Foto: FDP-Parteitag, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die FDP will ihre Krise nicht durch einen neuen Parteinamen lösen. Ein entsprechender Vorschlag stieß bei einer Führungsklausur der Liberalen am vorvergangenen Sonntag auf wenig Gegenliebe, berichtet der „Spiegel“. Fast alle Präsidiumsmitglieder seien gegen eine Umbenennung, sagte demnach ein Teilnehmer.

„Man gibt nicht ohne Not eine Traditionsmarke preis“, erklärte Parteivize Michael Theurer. Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann hatte vorgeschlagen, die Partei solle sich einen anderen Namen geben, weil sie „nicht optimal wahrgenommen“ werde. FDP-Chef Christian Lindner soll eine Umbenennung durchaus erwägenswert gefunden haben, sei aber über den Vorstoß Strack-Zimmermanns verärgert gewesen, weil dieser viel zu früh gekommen sei. „Damit ist die Sache tot“, heißt es in der Parteiführung.

Über dts Nachrichtenagentur

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