FDP nennt Koalitions-Debatte um Einwanderungsgesetz "Trauerspiel"

Kopftuchträgerinnen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kopftuchträgerinnen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die FDP hat die anhaltende Debatte von Union und SPD über das Einwanderungsgesetz als „Trauerspiel“ kritisiert. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch) sagte die Generalsekretärin der Liberalen, Nicola Beer, in der Großen Koalition kämpfe mittlerweile jeder gegen jeden. Deutschland brauche deutlich mehr Zuwanderung.

Das Konzept der Freien Demokraten für eine gesteuerte Zuwanderung ‎Qualifizierter liege auf dem Tisch, sagte Beer. Die Liberalen schlagen ein Einwanderungsgesetz mit einem klaren Punktesystem nach kanadischem Vorbild vor, um Einwanderung nach Kriterien wie Bildungsgrad, Sprachkenntnissen, Alter und Fachkräftebedarf flexibel steuern zu können. Zudem wollen die Freidemokraten eine Anwerbestrategie entwickeln. Auch SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat sich zuletzt für ein solches Gesetz stark gemacht.

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