FCM-Vorstand distanziert sich von den Vorfällen am Wochenende

26-04-2014-memmingen-demonstration-gegen-nazis-umtriebe-polizei-kundgebung-new-facts-eu_0038

Der Fußballclub Memmingen distanziert sich von den Vorfällen am Rande des Derbys in der Fußball-Regionalliga am vergangenen Samstag in Illertissen mit Schmierereien am Vöhlin-Stadion, rechtsradikalen Parolen und einem weiteren Vorfall mit Pyrotechnik und Widerstand gegen Polizeibeamte am Memminger Bahnhof. Solche Vorkommnisse werden in keiner Weise toleriert und im Rahmen der Möglichkeiten des Vereins auch geahndet. Vor und nach dem Spiel haben Vorstand und der Sicherheitsbeauftragte des FCM versucht, positiv auf die Fans einzuwirken. Bereits in der Vergangenheit wurden bei anderen Vorfällen in Absprache mit den Sicherheitsbehörden strikte Stadionverbote ausgesprochen. 

Der FC Memmingen legt Wert auf die Feststellung, dass es sich nur um einzelne Personen handelt, die hier auch dem guten Ruf des Vereins schaden. Es wurde festgestellt, dass eine Person darunter war, die nach einem Flaschenwurf auf einen Gästebus bei einem Eishockey-Spiel des ECDC Memmingen bereits amtsbekannt ist und gegen die ein Besuchsverbot für alle Memminger Sportstätten verhängt wurde.

Auch der Fan-Club Inferno hat gegenüber dem FCM bereits Stellung genommen und klargestellt, dass keinerlei rassistische Parolen toleriert werden. Derjenige, der den Hitlergruß gezeigt hat, sei aus der Gruppe verwiesen worden.

 

Bericht zu den Vorfällen in Illertissen

Bericht zu den Vorfällen am Memminger Bahnhof

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