FC Memmingen will nicht nur die Statistik aufpolieren

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Foto: Pöppel

Für den FC Memmingen steht am Freitag,17.10.2014, 19.30 Uhr, gegen den FC Augsburg II bereits das letzte Vorrunden-Heimspiel an – in der Bundesliga sind zum Vergleich erst sieben Spieltage ausgetragen worden. Kurz vor der Halbzeitbilanz täte den Memmingern (12. Platz / 17 Punkte)  Zählbares gut, denn der Vorsprung auf die Abstiegszone ist nach den Treffen mit den Top-Gegnern 1860 München II (0:0) und FC Bayern München II (1:4) wieder geschrumpft. „Deshalb wäre schon wichtig, dass wir gegen Augsburg wieder einen Dreier einfahren“, sieht FCM-Torhüter Martin Gruber sich und seine Mannschaftskameraden durchaus im Zugzwang.

Der Gegner kommt mit dem Selbstvertrauen, am vergangenen Wochenende mit einem 2:0 Erfolg im Grünwalder Stadion den Spitzenreiter TSV 1860 München II gestürzt zu haben. Zudem holte die Augsburger Bundesliga-Reserve 17 ihrer bislang 21 Punkte auswärts, fühlt sich also in der Fremde wohler als zuhause. Und auch für Memmingen hat sich FCA-Trainer Dieter Märkle einiges vorgenommen. Er muss mit dem gesperrten Maik Uhde aber auf einen wichtigen Mann im Mittelfeld verzichten.

Gruber schätzt die Augsburger   spielstark ein, wenngleich der Achtplatzierte nicht ganz die Qualität der Topteams haben dürfte. Apropos Qualitäten: Die dürften vom Memminger Schlussmann am Freitagabend auch wieder gefordert sein. Der FCA erzielte in den bisherigen Auswärtsbegegnungen zwei Tore im Schnitt. Grubers Quote liegt bei 1,7 Gegentreffern pro Spiel, in der vergangenen Saison lag seine Quote bei 1,25. Zufrieden ist er mit seinem persönlichen Wert genauso wenig, wie mit der Gesamtsituation: „Wir haben uns auf jeden Fall mehr ausgerechnet, haben einige Punkte liegen lassen und uns ein bisschen dumm angestellt“. Verpasstem nachtrauern will der 24-jährige Industriemechaniker aus Aichstetten aber nicht: „Wir müssen es in Zukunft einfach besser machen“. Ein weiterer Blick in die Statistik: Noch haben die Memminger die Chance, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden und die Vorrunde (bislang vier Siege, fünf Unentschieden, sechs Niederlagen) mit einer ausgeglichenen Bilanz abzuschließen. Aber nur wenn es mit einem Sieg gegen Augsburg und eine Woche später beim Überraschungsteam SV Schalding-Heining klappt.

Information: Zum Schwaben-Derby ist der Bayern-Fan-Club Red Baroons mit allen Helfern aus seinen befreundeten Vereinen eingeladen. Es ist als Dankeschön-Aktion für die die Organisation und tatkräftige Umsetzung des „Traumspiels“ gegen die Bayern-Profis im vergangenen Juli in der Memminger Arena gedacht.

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