Familienministerin Schwesig will mehr Prävention gegen Extremismus

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will mehr Prävention gegen Extremismus. Man habe „es mit einer Verrohung in unserem Land zu tun“, sagte die SPD-Politikerin im „Deutschlandfunk“. Gerade bei Jugendlichen, „die schnell Gefahr laufen, von den falschen Leuten mitgenommen zu werden“, müsse man „auch präventiv arbeiten“.

Das politische Klima würde „auch von politischen Parteien wie der AfD“ geschürt. „Sicherheit im Land hat zwei Seiten: Die Seite des starken Rechtsstaates, Polizei, Staatsanwaltschaften, die entsprechend auch ermitteln müssen, wenn es Taten gibt, aber auch die andere Seite Prävention.“ Deshalb hat Schwesig am Dienstag gemeinsam mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) einen gemeinsamen „Demokratiekongress“ der beiden Bundesprogramme „Demokratie leben!“ und „Zusammenhalt durch Teilhabe“ in Berlin eröffnet.

Manuela Schwesig, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Manuela Schwesig, über dts Nachrichtenagentur