F.A.Z.: RTL in Ungarn unter Druck

Studios von RTL und n-tv, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Studios von RTL und n-tv, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die „RTL Group“ liegt in in Ungarn im Clinch mit der Regierung Orbán. „Die hohe Werbesteuer, mit denen die Regierungspartei unseren ungarischen Sender RTL Klub unter Druck setzen will, belastet unser Ergebnis in dem Land. Aber zurückziehen werden wir uns nicht“, sagte Anke Schäferkordt, Ko-Vorstandsvorsitzende der RTL Group, im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (F.A.Z./Samstagsausgabe).

„Wir haben uns bei der EU-Kommission beschwert und rechtliche Schritte eingeleitet.“ Immerhin gebe es Gespräche zwischen der ungarischen Regierung und der RTL Group. „Und unserer Kenntnis nach arbeitet die Regierung an einer Novellierung des Werbesteuergesetzes“, sagte sie der F.A.Z. Ungarische Medien berichteten, dass RTL im Gegenzug weniger kritisch berichten solle. Das lehnt Schäferkordt ab. „Klar ist: RTL wird in seinen Nachrichten weiter unabhängig berichten“, sagte sie der F.A.Z.

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