Ex-Familienministerin Schröder will späteren Schulbeginn

Kristina Schröder, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kristina Schröder, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder (CDU) will für sich für einen späteren Schulbeginn in Deutschland einsetzen. „Ausgeschlafenere Kinder sind auf jeden Fall leistungsfähiger, gesünder, schlanker und greifen seltener zur Zigarette“, sagte Schröder dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. „Auch viele Eltern leiden darunter, dass die Kinder unter der Woche so früh aufstehen müssen und furchtbar verschlafen in die Schule gehen.“

In Deutschland werde frühes Aufstehen mit Disziplin und Fleiß gleichgesetzt. „Viele Eltern haben immer noch das Gefühl, sie verhätscheln die Kinder, wenn sie sie ausschlafen lassen. Das ist natürlich Quatsch.“ Schröder sagte, die Gesetze der meisten Bundesländer ließen es zu, dass die Schulen selbstständig darüber entscheiden, wann der Unterricht beginnt. „Das heißt: Eltern und Lehrer müssen sich endlich dazu durchringen, die Dinge verändern zu wollen. Dann können sie auch verändert werden.“

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