EU-Gipfel berät über Personalfragen und Ukraine-Krise

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Brüssel – Auf einem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) in Brüssel soll am heutigen Samstag über die Neubesetzung zweier Spitzenposten entschieden werden. Dabei geht es um die Nachfolger der Außenbeauftragten und des Ratspräsidenten der EU, Personalfragen, die eigentlich bereits im Juli geklärt werden sollten. Aussichtsreichste Kandidatin für die Position der Außenbeauftragten ist die italienische Außenministerin Federica Mogherini.

Favorit für die Nachfolge von Ratspräsident Herman Van Rompuy ist Polens Premier Donald Tusk. Angesichts der jüngsten Entwicklungen in der Ostukraine steht jedoch auch die Frage nach weiteren Sanktionen gegen Russland auf der Tagesordnung, wofür sich Deutschland und Frankreich ausgesprochen haben. Der finnische Ministerpräsident Alexander Stubb hat sich im Vorfeld der Gespräche jedoch skeptisch hinsichtlich neuer Sanktionsbeschlüsse geäußert. Die EU-Länder seien nach seiner Einschätzung in dieser Frage nicht einig.

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