EU besorgt über Menschenrechtsverletzungen im Irak

Brüssel – Die Europäische Union hat sich besorgt über die wachsende Zahl von Menschenrechtsverletzungen im Irak gezeigt. Die anhaltenden Angriffe von bewaffneten Gruppen wie dem „Islamischen Staat“ (IS) trieben Hunderttausende Menschen in die Flucht, heißt es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung des Europäischen Auswärtigen Dienstes. Einige der Übergriffe könnten Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen, die eine rasche Untersuchung erforderten.

Die EU sicherte weitere Hilfen für die Zivilbevölkerung zu, die von einer raschen Verschlechterung der humanitären Lage betroffen sei. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier erklärte, dass Deutschland weitere 1,5 Millionen Euro für Nothilfemaßnahmen bereitgestellt habe.

Über dts Nachrichtenagentur

Anzeige