Ettringen – Katastrophenschutzteilübung mit Thema „Dammbau“

Lkrs. Unterallgäu/Ettringen + 13.09.2013 + 13-1630

13-09-2013 unterallgau ettringen katastrophenschutzteilubung dammsicherung kreisbrandinspektion landratsamt poeppel new-facts-eu20130913 titel

Starkregen und Unwetter haben auch in den letzten Monaten und Jahren die Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises Unterallgäu gefordert. Immer wieder sind Bäche aus ihren Läufen getreten, Dämme wurden aufgeweicht und zahlreiche Einsatzkräfte waren Tag und Nacht im Einsatz (Beispiel).

Das Landratsamt Unterallgäu reagierte am Freitag, 13.09.2013, 18.00 Uhr, auf diese neuen Herausforderungen und setzte eine Katastrophenschutzteilübung im Bereich Ettringen an.

Schwerpunkt der Übung war das Befüllen von Sandsäcken, hier wurden verschiedenste Methoden und Technik erprobt. Im Bereich des Sportplatzes von Ettringen wurde mit Hilfe der befüllten Sandsäcke eine Dammverstärkung und eine Qualmwasserverbauung erstellt. Spezialisten der Flussmeisterei und des Wasserwirtschaftamtes erklärten den Führungs- und Einsatzkräften die verschiedenen Techniken und erklärten die Funktionsweise eines Dammes. Die Übung wurde in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt, zum einen die Befüllstelle am Bauhof in Ettringen und die Schadenstelle direkt am Damm.

Die Strömungsschwimmer der DLRG Memmingen sicherten die am Wasser arbeitenden Einsatzkräfte. Ebenfalls beratend tätig waren die Reservisten vom KVK Unterallgäu, die im Katastrophenfall das Bindeglied zwischen Einsatzleitung und Bundeswehr stellen.

Im Einsatz waren rund 200 Einsatzkräfte von den Feuerwehren Amberg, Bad Wörishofen, Ettringen, Irsingen, Siebnach, Türkheim, Wiedergeltingen, die Werksfeuerwehr Salamander, Teile des Hochwasserzuges der DLRG Memmingen und das Technische Hilfswerk Memmingen.

Beobachtet wurde die Übung durch den Kreisbrandrat Franz Gaum, seinen Inspektoren und Kreisbrandmeister.

 

 

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