Erpressungsmasche – Vorsicht vor Zahlungsaufforderungen per eMail!

emailSeit einigen Tagen werden dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg vermehrt eMails mit einer neuen Erpressermasche bekannt. Die bislang unbekannten Täter teilen den Empfängern darin mit, deren Computer gehackt und einen Trojaner installiert zu haben. Die Absender behaupten, den Angeschriebenen beim Besuch von Webseiten mit pornografischen Inhalten und damit verbundenen sexuellen Handlungen gefilmt zu haben. Sie drohen damit, die angeblich gefertigten Videos zu veröffentlichen und fordern die Adressaten auf 500 Euro an eine angegebene Bitcoin-Adresse zu transferieren, um die Veröffentlichung zu vermeiden. Derartige Erpresser-eMails gehen dabei auch bei Empfängern ein, deren Computer gar nicht über eine eingebaute Kamera verfügt.

Bisher liegen dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg keine Hinweise vor, dass die Computer der Empfänger dieser eMails tatsächlich gehackt wurden, oder dass die von den Tätern genannten Videos tatsächlich existieren.

Den Empfängern solcher erpresserischer Mails rät das Landeskriminalamt Baden-Württemberg:

  • Antworten Sie nicht auf derartige eMails
  • Überweisen Sie kein Geld an die Absender
  • Wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle