Ermittlungen gegen über 100 mutmaßliche Dschihadisten aus Deutschland

Karlsruhe – Der Generalbundesanwalt und die Staatsanwaltschaften der Länder ermitteln gegen mindestens 139 mutmaßliche Dschihadisten aus Deutschland, die in die Kriege in Syrien oder Irak verwickelt sein sollen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, berichtet der „Spiegel“. Die Personen werden verdächtigt, Mitglieder oder Unterstützer von Terrorgruppen wie dem „Islamischen Staat“ zu sein oder eine „schwere staatsgefährdende Gewalttat“ zu planen.

Insbesondere soziale Medien wie Twitter und Facebook spielten „eine zentrale Rolle für die Rekrutierung von neuen Kämpfern“, schreibt die Bundesregierung den Angaben zufolge.

Über dts Nachrichtenagentur

Anzeige