Erbach – Verkehrspolizei kontrolliert Tiertransporte

Ulm-Erbach + 17.06.2013 + 13-1103

Gravierende Mängel und Versäumnisse musste die Verkehrspolizei Ulm am Montag, 17.06.2013, verzeichnen, als sie bei Erbach und im Ulmer Donautal Tiertransporter unter die Lupe nahm.

Polizei54Im Industriegebiet Ulm-Donautal war am Morgen ein Lastwagen unterwegs, der auf zwei Ebenen 21 Bullen transportierte. Dabei stand den Tiere im unteren Teil deutlich weniger als jene 20 cm Höhe über dem Widerrist zur Verfügung, die zu ihrem Schutz vorgeschrieben ist. Zu hoch war dagegen das Fahrzeug insgesamt. Denn das bewegliche Hochdach war über die erlaubten vier Meter ausgefahren, wofür keine Ausnahme genehmigt war. Gegen den Verantwortlichen soll nun ein sogenanntes Verfallsverfahren eingeleitet werden, mit dem Betrieben illegal erzielte Vorteile abgeschöpft werden können. Angezeigt wird auch ein Autofahrer, der in einem verdreckten und verrosteten Anhänger Fleisch transportierte und so das Lebensmittelrecht verletzte.

Risse fand die Verkehrspolizei Ulm am Rahmen eines Viehanhängers, den sie um die Mittagszeit an der B 311 bei Erbach kontrollierte. Auf direktem Weg musste das Gespann zu einer Untersuchung durch einen Sachverständigen fahren, der erhebliche Mängel attestierte. Zudem waren in dem Anhänger Kühe und ein Bulle nicht getrennt untergebracht. Nun stehen für beide Verstöße Bußgeldverfahren an.


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