Emnid-Umfrage: Linke sinkt nach "Un­rechts­staat"-Debatte auf Jahrestief

Linke auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Linke auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die Dis­kussion um die Einstu­fung der DDR als „Un­recht­sstaat“ schadet der Links­par­tei of­fen­bar in der Wäh­ler­gunst: Im ak­tu­el­len Sonntagstrend, den das Mei­nungs­for­schungsin­sti­tut Emnid wö­chentlich im Auf­trag von „Bild am Sonntag“ er­hebt, muss die PDS-Nach­fol­ge­par­tei erneut einen Pro­zentpunkt ab­geben und er­reicht mit acht Pro­zent den schlech­tes­ten Wert in die­sem Jahr. Auch der Hö­hen­flug der AfD scheint vor­erst gestoppt: Sie ver­liert in der Umfrage im Ver­gleich zur Vorwoche einen Prozent­punkt und kommt eben­falls auf acht Pro­zent. Einen Prozentpunkt zule­gen kann die Union (42 Pro­zent).

Unver­än­dert bleiben die Werte für SPD (24 Prozent), FDP (zwei Pro­zent) und Grüne (zehn Prozent). Die Sons­ti­gen lan­den bei sechs Pro­zent.

Über dts Nachrichtenagentur

Anzeige