Eishockey – Devils lassen Punkte liegen

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kawa – Im ersten Heimspiel der Zwischenrunde musste sich der VfE Ulm/Neu-Ulm dem EV Pfronten mit 2:4 (1:2/1:1/0:1) geschlagen geben.
Die Gastgeber erwischten den schlechteren Start, denn bereits in der ersten Minute wurde André Aschenbrenner in die Kühlbox geschickt. Diese Überzahlsituation nutzten die Allgäuer aus und trafen zum 0:1. Für beide Teams gab es Tormöglichkeiten, doch scheiterten die Devils zunächst einige Male am Gäste Goalie Andreas Jorde. Erst in der 16. Minute konnte Nicklas Dschida eine der vielen Chancen verwerten und den verdienten 1:1 Ausgleich erzielen. Der Jubel der 600 Zuschauer war verständlich groß. Jedoch hielt die Freude nicht lange an, da die Gäste nur eine Minute später im erneuten Überzahlspiel zur 1:2 Führung trafen.
Zu Beginn des zweiten Drittels kam Pfronten energiegeladen aus der Kabine und ließ Konstantin Bertet gleich zu Anfang keine Chance. In der 23. Minute hieß es somit 1:3. Die Donaustädter gaben nicht auf und erkämpften in der 26. Minute das 2:3. Torschütze war André Aschenbrenner. Das Tor tat den Devils gut und den Aufschwung nutzten sie, um mächtig Druck auszuüben. Doch der ersehnte Ausgleich wollte nicht gelingen. Mehrmals wurden die Ulmer vom gegnerischen Torhüter gestoppt, womit sich bis Ende des zweiten Drittels nichts am Spielstand änderte.
Im letzten Abschnitt kamen die Devils besser ins Spiel, jedoch blieb ihr Kampfgeist ohne Erfolg. Als die beiden Unparteiischen in der 44. Minute zwei Ulmer auf die Strafbank verbannten, bedeutete dies für Blau/Weiß, eine 3-5 Unterzahl zu überstehen. Doch Pfronten machte ein cleveres Spiel und so auch den 2:4-Treffer in der 45. Minute. Doch von Aufgeben auf Seiten der Ulmer gab es keine Spur, sie wollten das Spiel auf jeden Fall noch drehen. Die Falcons konzentrierten sich jedoch ab diesem Zeitpunkt nur noch auf ihre Abwehr, weshalb kein Durchbrechen der Devils möglich war und es beim 2:4 blieb.

Ein großer Rückschlag sind die Verletzungen von Armin Nußbaumer und Salvatore Marino. Nußbaumer beendete die Partie mit einem mehrfachen Nasenbruch und fällt voraussichtlich zwei Wochen aus. Bei Marino könnte es sogar noch schlimmer kommen. Noch kann man nichts genaues sagen, aber die ärztliche Diagnose wird im Laufe des Tages Aufklärung geben.

Der VfE belegt nun den 5. Tabellenplatz in der Zwischenrunde.
Am Mittwoch, dem 06.01., müssen Coach Bielefeld und sein Team in Königsbrunn antreten. Der Druck wird damit nicht weniger, aber dann heißt es jetzt eben „kämpfen, Devils, kämpfen!“