Einigung im Tarifstreit in der Chemieindustrie erzielt

Stuttgart – Im Tarifstreit in der Chemieindustrie ist am Freitag eine Einigung erzielt worden. Die Entgelte der 550.000 Beschäftigten steigen danach nach einem Leermonat um 2,8 Prozent, die Ausbildungsvergütungen um 40 Euro, teilte die Gewerkschaft IG BCE mit. Außerdem soll der betriebliche Demografiefonds von 338 auf 750 Euro pro Beschäftigten und Jahr aufgestockt werden.

Der IG-BCE-Verhandlungsführer Peter Hausmann wertet den Abschluss als einen „tragfähigen Kompromiss. Wir haben eine außergewöhnliche Tarifrunde hinter uns, die gewiss nicht in jedem Jahr zu einer Wiederholung geeignet ist.“ Es sei gelungen, neue Spielräume für gleitende Übergänge in den Ruhestand zu öffnen.

Über dts Nachrichtenagentur