Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Ursula Hinske-Gengnagel

Stadt Memmingen | 20.10.2011 | 11-1215

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Bei einer Feierstunde im Rathaus händigte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger Ursula Hinske-Gengnagel das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Männern und Frauen aus. Ministerpräsident Horst Seehofer würdigte damit das langjährige Engagement der Gründungsvorsitzenden der 1994 gegründeten „Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V.“ Als „Herzstück“ des Vereins bezeichnete Dr. Holzinger die seit der Gründung amtierende 1.Vorsitzende.

„Ihnen ist es bestens gelungen, beachtliche Kreise des städtischen Bürgertums für die Geschichte zu interessieren“, lobte das Stadtoberhaupt in seiner Laudatio. Mit der Frauengeschichtswerkstatt habe sich Hinske-Gengnagel zum Ziel gesetzt, die Geschichte der Frauen zu erforschen. Da das bestehende Geschichtsbild Frauen fast völlig ausklammere, habe der Verein ein ausgeprägtes Interesse an der Lebensgeschichte Memminger Frauen entwickelt, so Dr. Holzinger. „Ich freue mich aufrichtig und sehe es als Anerkennung für meine langjährige Arbeit“, erwiderte die Geehrte. Ein Dank gelte ihren Mitstreiterinnen, allen voran ihrer Stellvertreterin Regina Geissler, sowie Sigrid Baur, ehemaliger Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Stadt Memmingen, von der die Anregung zur Gründung des Vereins ausging. „17 Jahre haben wir Daten und Fakten aus der Memminger Stadtgeschichte zusammengetragen. Mein Wunsch ist, dass die Frauengeschichtswerkstatt noch lange gute Arbeit leistet“, schloss Hinske-Gengnagel. Nicht ohne anzukündigen, dass im Herbst nächsten Jahres die bisherigen Frauenbiografien in Gestalt eines Buches veröffentlicht werden sollen.

Text & Bild: Stadt Memmingen

 

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