Durach – BSG Allgäu stiftet zwei Rettungsrucksäcke für den Christoph 17

Kempten-Durach + 25.11.2013 + 13-2131

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Seit 16.09.1980 startet der Rettungshubschrauber „Christoph 17“ vom Allgäu aus. Nach dem Klinik-Umbau in Kempten nun vom Flugplatz Durach aus. Im Jahr fliegen die „Rettungsflieger“ zwischen 1.500 und 1.700 Einsätze – 2013 wird wohl die Marke von 1.700 Einsätzen überschritten werden.

Der Christoph 17 ist besetzt mit einem Piloten/in, dieser kommt aus der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Oberschleißheim, einem Rettungsassistenten und einem Notarzt/in. Sie fliegen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zu allen medizinischen Notfällen, bei denen der Rettungshubschrauber das schnellst geeignete Rettungsmittel ist. Alarmiert und disponiert wird der Rettungshubschrauber „Christoph 17“ von der Integrierten Leitstelle Allgäu mit Sitz in Kempten.

Die Crew des Rettungshubschraubers hatte einen Wunsch. Bisher war die Notfallausrüstung in einem unhandlichen Rucksack verstaut. Auch die Übersichtlichkeit ließ zu wünschen übrig. Man entschied sich die Ausrüstung auf zwei Rucksäcke zu verteilen – hier in die Bereiche Kreislauf und Atmung. Nachdem so eine Umrüstaktion doch sehr kostspielig ist, wurde ein Spender gesucht. Der zum Christoph 17-Team engverbundene leitende Polizeidirektor Werner Mutzel, vom Polizeipräsidium Schwaben-Süd/West, sprach den ehemaligen Geschäftsführer des Rettungszweckverbandes Kempten, Herbert Schiek, an, der heute Aufsichtsratsvorsitzender der BSG Allgäu, Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG, in Kempten ist. Innerhalb nur weniger Tage bekam das Team um den Christoph 17 Nachricht vom Vorstand Mario Dalla Torre der BSG, das die Kosten der neuen Rucksäcke durch die BSG Allgäu getragen werden.

Am Montag Abend, 25.11.2013, wurden die beiden Einsatzrücksäcke an die Besatzung des Rettungshubschraubers übergeben. Daniel Heim (Helicopter-Crew-Member) und die leitende Notärztin Frau Dr. Dagmar Strauß nahmen im Hangar in Durach die neuen Einsatzrucksäcke von Herrn Mario Dalla Torre, Herrn Herbert Schiek und Werner Mutzel entgegen. Ab Dienstag Morgen fliegt das Team mit neuer Ausrüstung. Der Vorstand der BSG Allgäu bedankt sich für die Arbeit der Rettungsflieger und merkt an, dass er immer ein offenes Ohr für die Wünsche der Helfer aus der Luft hat.


 

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