DRK-Präsident Seiters sieht Erfolge im Kampf gegen Ebola

Ebola-Übung, Tânia Rêgo/Agência Brasil, Lizenztext: dts-news.de/cc-by
Foto: Ebola-Übung, Tânia Rêgo/Agência Brasil, Lizenztext: dts-news.de/cc-by

Berlin – Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Rudolf Seiters, sieht Erfolge im Kampf gegen Ebola in Westafrika: „Wir sehen, dass die Sterblichkeitsrate bei Ebola-Infektionen in Westafrika deutlich gesunken ist auf aktuell rund 36 Prozent“, sagte Seiters der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). „Wir gehen davon aus, dass diese erfreuliche Entwicklung auch auf die verbesserte gesundheitliche Versorgung von Ebola-Patienten zurückzuführen ist“, sagte er. Das bestätige, dass man auf dem richtigen Weg sei.

Es gebe aber „noch lange keine Entwarnung im Kampf gegen Ebola“, so Seiters. Die Deutschen erweitern gerade eine Behandlungsstation in Sierra Leone und bauen ein Krankenhaus in Liberia mit auf. 986 freiwillige Helfer, die bereit sind im Krisengebiet zu arbeiten, haben sich bislang beim DRK gemeldet.

Über dts Nachrichtenagentur

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