DOSB-Präsident: Entscheidung für Hamburg war "einmütig"

Frankfurt/Main – Das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) hat Hamburg als Bewerberstadt für die Olympischen Sommerspiele 2024 empfohlen: Die Entscheidung sei nicht einstimmig, „am Ende aber einmütig“ gewesen, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Montagabend. Es handele sich dabei ausdrücklich nicht um eine Entscheidung gegen Berlin. Von einer deutschen Olympia-Bewerbung werde ganz Deutschland profitieren.

Hamburg habe ein faszinierendes und kompaktes Konzept vorgelegt. Die endgültige Wahl des deutschen Bewerbers steht am 21. März bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Frankfurter Paulskirche an. Es gilt als sicher, dass die Empfehlung des Präsidums dabei angenommen wird. Vor der Abgabe einer deutschen Kandidatur an das Internationale Olympische Komitee (IOC) Mitte September müssen die Hamburger noch der Bewerbung zustimmen.

Über dts Nachrichtenagentur