Dobrindt lehnt generelles Nachtflugverbot ab

Flugzeuge am Flughafen Newark bei New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flugzeuge am Flughafen Newark bei New York, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Im Streit um nächtlichen Fluglärm bekommen die Fluggesellschaften Unterstützung von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. „Ein generelles Nachtflugverbot in Deutschland kann es nicht geben“, sagte der CSU-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochsausgabe). Für diesen Mittwoch hat der Minister die Spitzen der Luftverkehrsbranche sowie mehrere Landesverkehrsminister zu einem Treffen nach Berlin geladen, um gemeinsam mit ihnen mit der Arbeit an einem Luftverkehrskonzept zu beginnen.

„Ein innovatives und leistungsstarkes Land braucht eine moderne Infrastruktur und gut aufgestellte Verkehrsunternehmen“, sagte Dobrindt dem Blatt. Der Luftverkehrsstandort Deutschland müsse wettbewerbsfähig und die Luftverkehrswirtschaft international leistungsfähig bleiben. „Denn der Luftverkehr sichert Mobilität, Wohlstand und Arbeitsplätze.“ Zu dem Treffen im Ministerium werden unter anderem Lufthansa-Chef Carsten Spohr, Air-Berlin-Chef Wolfgang Prock-Schauer sowie Fraport-Chef Stefan Schulte erwartet. Schwarz-rot hatte im Koalitionsvertrag vereinbart, in dieser Legislatur ein Luftverkehrskonzept zu erarbeiten, das dem Bund bei der Planung eines deutschlandweiten Flughafennetzes eine stärkere Rolle einräumen und den Luftverkehrsstandort Deutschland voranbringen soll.

Über dts Nachrichtenagentur

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