DIHK rechnet mit Einbruch deutscher Exporte nach Russland

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Berlin – Die Ausfuhren der deutschen Wirtschaft nach Russland könnten in diesem Jahr deutlich zurückgehen. Damit rechnet nach einem Bericht des „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der sich dabei auf Rückmeldungen deutscher Unternehmen in Moskau und St. Petersburg stützt. Der DIHK rechnet demnach damit, dass die Exporte der deutschen Wirtschaft nach Russland 2014 um mindestens 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sinken werden – das entspricht einem Handelsvolumen von sechs Milliarden Euro.

„Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen sind aktuell stark belastet“, sagte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Volker Treier. Viele deutsche Firmen in Russland sorgen sich, dass die russischen Firmen die Kundenbeziehung beendeten. „Zum Teil ist das bereits schon geschehen“, so Treier. „Die russischen Kunden befürchten offenbar, dass die deutschen Firmen wegen der drohenden Wirtschaftssanktionen ihren Liefer- und Wartungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können.“ Verbreitet sei diese Sorge vor allem im Maschinenbau. Treier meint zwar, es sei das „Primat der Politik“, politischen Druck auf Russland auszuüben. Wichtig für die Unternehmen sei aber, „dass die Sanktionen einen klaren zeitlichen Rahmen haben und klar definiert ist, was verlangt wird, um sie zu beenden“. Das stelle sicher, dass die Partnerschaft nicht langfristig belastet werde.

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