DGB-Chef verlangt Abbau der kalten Progression

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Berlin – Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, fordert von der Großen Koalition den Abbau der kalten Progression. Der „Bild“ (Montag) sagte Hoffmann, im Gegenzug müsse der Spitzensteuersatz steigen. Die Politik müssen endlich etwas gegen die kalte Progression tun – „und zwar ohne, dass Investitionen leiden“.

Der DGB-Chef forderte die Bundesregierung gleichzeitig auf, das von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker angekündigte Investitionsprogramm von 300 Milliarden Euro zu unterstützen. Hoffmann verlangte außerdem, dass Kapitalerträge künftig wieder mit dem persönlichen Steuersatz veranschlagt werden müssten. In der Debatte um gesetzliche Regelungen zur ständigen digitalen Erreichbarkeit von Beschäftigten stellte sich der DGB-Chef gegen Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). „Das Arbeitsrecht muss modernisiert werden“, erklärte Hoffmann und forderte einen „Gesundheitsschutz für moderne Arbeitsbedingungen. Niemand arbeitet gut rund um die Uhr unter Stress“, so der DGB-Chef.

Über dts Nachrichtenagentur

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