Deutscher IS-Extremist kündigt Anschläge in Deutschland an

Mosul – Der deutsche IS-Extremist Christian Emde, der sich jetzt Abu Qatadah nennt, hat Terroranschläge in Deutschland angekündigt. „Sie müssen sich darauf gefasst machen, definitiv“, sagte Emde in einem Interview mit dem Publizisten Jürgen Todenhöfer, welches dieser bereits im Dezember in Mosul geführt hatte. Grund sei, dass Deutschland gegen den „Islamischen Staat“ bekämpfe, in dem es beispielsweise Waffen an die Kurden geliefert habe.

Der IS werde früher oder später auch Europa erobern. „Wir haben keine Grenzen, wir haben nur Fronten“, so Emde. Juden und Christen hätten dann die Möglichkeit, eine „Schutzsteuer“ zu zahlen oder zum Islam zu konvertieren. Ansonsten würden sie getötet. Nach eigenen Worten fühlte sich Emde in Deutschland als Muslim diskriminiert. Religionsfreiheit bestehe nicht daraus, dass man fünf Mal am Tag beten dürfe. Die islamischen Regeln zum Schlachten und für die Heirat würden beispielsweise von Deutschland nicht anerkannt. Auch habe es weitere Diskriminierungen beispielsweise durch die Polizei gegeben.

Über dts Nachrichtenagentur