Deutsche Zivilschutz-Kompetenz für Jordanien: BBK bildet Ausbilder von Einsatzkräften zur Bewältigung von chemischen Gefahren weiter

csa-chemieschutzanzuege-feuerwehr-new-facts-euTrotz der fortschreitenden Beseitigung des syrischen Chemiewaffen-Programms besteht für Syrien und seine Nachbarländer hinsichtlich der C-Kampfstoffe bis auf weiteres ein Restrisiko. Angesichts dieser Situation unterstützt die Bundesrepublik Deutschland ein Projekt zum Schutz der jordanischen Bevölkerung. Dieses Projekt wird seit 2013 durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gemeinsam mit dem jordanischen Zivilschutz „General Directorate of Jordan Civil Defence“ durchgeführt und durch das Auswärtige Amt gefördert und finanziert.

In diesem Zusammenhang hat das BBK 20 Mitglieder des jordanischen Zivilschutzes für den Umgang mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Stoffen bei Einsätzen fortgebildet. Der Workshop an der BBK eigenen Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) wurde vom 19. bis 23. Mai 2014 durchgeführt mit dem Ziel, durch Ausbildungs- und Ausrüstungshilfe sowie konzeptionelle Unterstützung und Übungen im medizinischen Bereich den Schutz der jordanischen Zivilbevölkerung und der syrischen Flüchtlinge vor Ort zu verbessern. Es war bereits der zweite Workshop dieser Art.

Das BBK nimmt als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des lnnern (BMI) Aufgaben im Bevölkerungsschutz und in der Katastrophenhilfe wahr. Es unterstützt das BMI auf den genannten Gebieten und mit dessen Zustimmung die fachlich zuständigen obersten Bundesbehörden.

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