Deutsche kämpfen im Irak für den Islamischen Staat

Berlin – Radikale Islamisten aus Deutschland werden vom Islamischen Staat (IS) im Irak immer öfter als Selbstmordattentäter und Kämpfer an der Front eingesetzt. So soll ein deutscher Staatsbürger aus Dinslaken vor drei Wochen ein solches Attentat im Irak begangen haben, berichtet die „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.). Dabei sollen mehr als zwanzig Menschen ums Leben gekommen sein.

Neben dem Mann gebe es weitere Deutsche, die sich den IS-Milizen angeschlossen hätten. Es gebe Hinweise, dass „einige Männer aus Nordrhein-Westfalen im Irak Selbstmordattentäter des Islamischen Staates geworden sind“, sagte Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes in Düsseldorf, der F.A.S. Viel spreche dafür, dass der IS Druck ausübe, damit westliche Ausländer sich zu solchen Taten bereit erklärten.

Über dts Nachrichtenagentur

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