Deutsche Exporte im Mai kräftig gestiegen

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Wiesbaden – Die deutschen Ausfuhren sind im Mai des laufenden Jahres um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Insgesamt wurden von Deutschland im Mai Waren im Wert von 92 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 74,3 Milliarden Euro eingeführt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber April 2014 demnach um 1,1 Prozent ab, die Einfuhren sanken um 3,4 Prozent.

Die Außenhandelsbilanz schloss im Mai mit einem Überschuss von 17,8 Milliarden Euro. Im Mai des zurückliegenden Jahres hatte das Plus in der Außenhandelsbilanz noch 13,6 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im Mai 2014 bei 18,8 Milliarden Euro. In die Mitgliedstaaten der EU wurden im Mai Waren im Wert von 53,1 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 48,5 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenüber Mai 2013 stiegen die Versendungen in die EU-Länder um 6,1 Prozent, während die Eingänge aus diesen Ländern um 0,2 Prozent sanken. In die Länder der Eurozone wurden im Mai Waren im Wert von 33,7 Milliarden Euro (+ 4,2 Prozent) geliefert und Waren im Wert von 33,1 Milliarden Euro (– 3,2 Prozent) aus diesen Ländern bezogen. In die Länder außerhalb der EU, die sogenannten Drittländer, wurden im Mai Waren im Wert von 38,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 25,8 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber dem Mai des Vorjahres nahmen die Exporte in die Drittländer um 2,1 Prozent zu und die Importe von dort um 0,8 Prozent ab, teilten die Statistiker weiter mit.

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