Deutsche Exporte im April um 3,8 Prozent gestiegen

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im April 2016 sind von Deutschland Waren im Wert von 104,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 78,7 Milliarden Euro importiert worden: Damit waren damit die deutschen Exporte im April 2016 um 3,8 Prozent höher als im April 2015, während die Importe gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu unverändert blieben, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter am Donnerstag mit. Kalender- und saisonbereinigt blieben die Exporte gegenüber dem Vormonat März 2016 unverändert, während die Importe um 0,2 Prozent sanken. Die Außenhandelsbilanz schloss im April 2016 mit einem Überschuss von 25,6 Milliarden Euro ab.

Im April 2015 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz + 21,8 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im April 2016 bei 24,0 Milliarden Euro. In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im April 2016 Waren im Wert von 61,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 52,9 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber April 2015 stiegen die Exporte in die EU-Länder um 7,3 Prozent und die Importe aus diesen Ländern um 2,0 Prozent. In die Länder der Eurozone wurden im April 2016 Waren im Wert von 38,4 Milliarden Euro (+ 5,8 Prozent) geliefert und Waren im Wert von 35,6 Milliarden Euro (– 0,9 Prozent) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im April 2016 Waren im Wert von 22,8 Milliarden Euro (+ 9,8 Prozent) exportiert und Waren im Wert von 17,3 Milliarden Euro (+ 8,5 Prozent) von dort importiert. In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im April 2016 Waren im Wert von 43,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 25,7 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber April 2015 nahmen die Exporte in die Drittländer um 0,7 Prozent und die Importe von dort um 3,8 Prozent ab.

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